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Glasbläser mit Gaslampe

Die LichtmühleW besteht meist aus einem vierarmigen Flügelrad. Die Flügel sind an einem Glashütchen befestigt, welches auf einer Nadelspitze drehbar aufliegt. Die aus Draht bestehenden Arme des Flügelrades tragen an ihren Enden vertikal gestellte, aus geglühtem GlimmerW gefertigten Plättchen. Jeweils eine Seite der Plättchen ist so mit Ruß geschwärzt, dass die dunklen und hellen Seiten alle in die gleiche Drehrichtung zeigen.

Das Flügelrad ist in eine hohle Glaskugel von etwa fünf bis zwölf Zentimeter Durchmesser eingeschlossen. Über der Nadel mit dem Glashütchen befindet sich ein Glasröhrchen, welches ein Herunterfallen des Flügelrades von der Nadel verhindert.

Der Glaskolben der Lichtmühle enthält ein Vakuum von etwa 5 Pascal. Mit einem Hochvakuum oder bei Normaldruck funktioniert die Lichtmühle nicht.

Für die Drehbewegung müssen die Reibung und der Luftwiderstand sehr gering sein. Die Lagerung des Flügelrades auf einer Nadel und das Teilvakuum sorgen für diesen Zustand.

Durch das Auftreffen von Licht- oder Wärmestrahlung beginnt sich das Rädchen in der Lichtmühle zu drehen. Die Geschwindigkeit ist dabei von der Stärke der Strahlung abhängig. Die hellen Seiten gehen dabei immer der Drehung voran.

Damit die Lichtmühle funktioniert muss des Weiteren die geschwärzte Seite die Strahlung absorbieren können und gut von der hellen Seite isoliert sein, damit diese sich wiederum nicht aufheizt. Ein gute Lichtmühle erreicht bei Sonnenstrahlung eine sehr schnelle Drehung des Rotors. Normales Tageslicht erzeugt immer noch eine schwache Drehung. Die Zimmerbeleuchtung, vor allem mittels Leuchtstoffröhren, reicht hingegen jedoch nicht. Da jedoch gerade die Empfindlichkeit für Wärmestrahlung sehr hoch ist, kann man das Flügelrad der Lichtmühle dafür aber mit Hilfe von Kerzen, Taschenlampen und sogar mit Hilfe der Wärme der Hände zum langsamen Drehen bringen.

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